The Bullet Undertaker

Wilkommen auf unseren Seiten, für alle Freunde des gepflegten Auto Trial Sport.




Läufe und Offroad 2012

Wer sich wundert, wie unser Undertaker 2012 so dasteht, sollte evtl. erst den Umbau durchblättern. Das war riesig Arbeit und Aufwand. Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis.


Am 15.04.2012 war es endlich soweit. Wir konnten unsern '' The Bullet Undertaker '' huckepack nehmen und in die Natur fahren. M irco, ein Offroadfreund, der ebenfalls im '' COOPER TIRES OFF ROAD-CUP '' mit von der Partie ist, hat uns im Gästebuch von einem kleinen schmutzigen Ding erzählt. Als wir uns mit ihm kurzgeschlossen haben, gab er uns eine kurze Wegbeschreibung.

 
Einfach nur klasse. Er hat nicht zu viel versprochen. Es ist ein unglaublich toller Platz für große Kinder, die im Modda spielen wollen.
 
Wir haben alle Widrigkeiten gefunden, die unser Auto brauchte, um auf die Probe gestellt zu werden.

 

Der Rahmen hat bei allen Versuchen diesen zu verbiegen gehalten. Keine Schweißnaht ist gerissen, die Agregate waren alle dicht, der Motor lief ruhig.
 
Da haben wir wohl alles richtig gemacht.
 
Was immer noch fehlt, ist eine Sperre im Hinterachsdifferenzial. Aber das leidige Thema, knappes Budget, ist immer noch ein Hemmschuh für eine Vollausstattung.

Das hat aber auch was Gutes. Alles was wir uns dieses Jahr erfahren, lässt sich definitiv nicht auf's Material berufen und zählt dadurch doppelt für uns.Basdorf, der erste Wertungslauf ist am 21.04.2012. Wir sind bereit.
Wir haben ein paar Fotos gemacht. Unser Undertaker hat gepost, was das Zeug hält.

 
















So ging ein schöner Tag zu Ende.

Unser '' The Bullet Undertaker '' war dreckig, wir waren über die ersten km sehr zufrieden und so haben wir unser kleines Flußmonster wieder huckepack nach Hause gebracht.

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Am 21.04.2012 war der erste Lauf in Basdorf.

Soweit ist erst mal alles gut gegangen. Obwohl das Auto eigentlich gleich geblieben ist, es waren ja nur Reparaturen, sind leichte Veränderungen zu spüren. Der Wagen ist verwindungssteifer geworden. Positiv ist auch, das der kurze Aufenthalt, vor dem ersten Lauf, in der Werkstatt unseres Vertrauens, dem Motor wirklich gut getan hat.

In Basdorf sind wir dann auf eine Wüste gestoßen. Weite Teile der abgesteckten Strecken waren tiefer Sand. Es war nicht einfach mit begrenzter Verschränkung, dank Querlenkern vorn und fehlender Diff.- Sperre ohne Stecken zu bleiben durch zu kommen. Leider hat es ein Crew - Mitglied kurz vor Schluß dann doch noch erwischt. Zwei Räder, vorn rechts und hinten links hatten 0 Traktion und der Schwung bis zum nächsten Kontakt beider Räder reichte schlicht und einfach nicht. Schade, bis dahin war er gut unterwegs. Der Beifahrer musste das Auto durch das Seitenfenster verlassen.

Die Verschränkung ist nach wie vor Hauptaugenmerk aller unserer Umbaugedanken.  Bis Rüdersdorf sollte noch was passieren. In der Vergangenheit haben wir gelernt, das manchmal die kleinen Dinge große Wirkung haben.

So haben wir dieses Wochenende von 13 Startern in unserer Serie, zwei kamen mangels Mitbewerber noch aus der S5 dazu, einen 11. Platz und einen 6. Platz zu verzeichnen. Das ist jetzt nicht der Burner, aber allemal sehr nah an unserem Vorhaben, uns durch das Ergebnis im Mittelfeld zu platzieren.

  1. Nach Entfernen der oberen Federwegbegrenzer für den Negativ - Federweg, musste die Bremsleitung erst mal fixiert werden. Es besteht noch Änderungsbedarf
  2. Dort gab es mal Gummipuffer. Die sind nun ganz weg. Leider war eben auch die Bremsleitung dort mit einem Blech fixiert.
  3. Der Trabi lebt weiter, zumindest in unserem Auto. Daher kommen nämlich die Anschläge, nun in der Höhe verstellbar durch Unterlagen.


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Rüdersdorf 05.05.2012

Der Lauf in Rüdersdorf nahm durch einen Zwischenfall gegen Mittag ein abruptes Ende.

Sibbi, ist als Beifahrer für Ulfi eingestiegen, der wegen privaten Angelegenheiten vorerst unser Team verlassen hat. Scharf war Sibbi ja schon lange drauf.

Der Lauf wurde nicht gewertet. So war der Einstand für Sibbi nicht sehr glücklich. Aber dabei sein war erst mal alles. Er hat seine Sache auch gut gemacht.  Auch die kleinen Änderungen am Auto erwiesen sich noch einmal als hilfreich.

Nun ist natürlich Schluss mit mehr Federweg. Wo keine Anschläge mehr sind, kann man nichts kürzen.

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Zu Pfingsten ging es in Pasewalk weiter

Eines erst mal vorweg. Pasewalk ist für uns schon immer ein Highlight in der Saison gewesen, aufgrund des Umfeldes und der Strecken. Was dieses mal dort auf die Beine gestellt wurde war jedoch sensationell. Für Kamp84 war es ein kleines Jubiläum, nämlich der 25. Offroadtag. Um so mehr war es schade, das sehr wenig Teilnehmer vor Ort waren. Es gab das Trial, eine kleine Veranstaltung zur Siegerehrung, am nächsten Tag ein Kindertrial und ein Spaßtrial. So viel Mühe der Verantwortlichen hätte mit mehr Teilnehmern belohnt werden müssen. Na ja, so war es ein kleiner Kreis, der sehr viel Spaß an diesem Wochenende hatte.

 



Sibbi hat sich als Beifahrer fantastisch geschlagen. Am Ende war es der dritte Platz in der Wertung. Der Undertaker lief schon fast beängstigend gut und hat trotz fehlender Sperre keinen einzigen Hänger gehabt. Der dritte Platz ist nicht einmal der Freudenspender allein, sondern die Art und Weise, wie souverän unser Auto und seine Crew dieses Ziel erreicht hat.

Wenn Stöpsel nicht zwei Stangen in einer selbst verschuldeten Hektik gerissen hätte, wer weis wer weis.

Stöpsel ist an dem Tag bei Konrad Beifahrer gewesen. Konrad hat am Ende sogar den ersten Platz belegt.



Am nächsten Tag waren die Kinder dran und auch die, die sich noch für jung genug hielten den Spaß mitzumachen. Es war herrlich und es wurde viel gelacht. Bravo Kamp84.



Unser Tobi hat am Ende sogar einen Pokal mit nach Hause genommen. Der zweite Platz im Kindertrial, der dritte am Tag davor beim Offroad.  Was will man mehr ?

Leider mussten wir nun das Geschehen verlassen, weil zu Hause andere Verpflichtungen riefen.

Somit haben wir nicht am Spaßtrial mitmachen können.

Schaaaaaade !!!!!!!!!!!

Das Glück des Tüchtigen bescherte allen Helfern im Kamp84 obendrein noch herrlichstes Wetter.









Sieht wie Zufriedenheit aus








Ein kleines Detail noch zum Schluss.

Die Zugmaschine vor dem Trailer hat genug Dampf zum Ziehen des Gespanns. Nur der Vorderradantrieb setzt auf nassen Wiesen dem Vortrieb ein Ende. Nun hat der Undertaker seine eigene Anhängerkupplung. So gibt es die Möglichkeit, den Trailer auf dem Gelände, vom Undertaker selbst in die Ecken zu schieben.

Mit vier Flügelschrauben ist die zum Lauf schnell wieder weg.

Abnehmbare AHK mal anders.

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23.06.20142 in Pasewalk

Nachdem wir Dielow auf Grund anderer Aktivitäten nicht fahren konnten, sind wir erst wieder am 23.06.20142 in Pasewalk angetreten

Nun waren wir wieder im geliebten Pasewalk. Weil wir es dort so schön finden und weil es zu Pfingsten so gut lief, haben wir uns ja was vorgenommen.

Leider kam es anders. Aber der Reihenfolge nach.

Die Organisation und das Umfeld stimmten wieder. Ich hab es schon öfter geschrieben, wiederhole es aber gern noch viele Male. Pasewalk ist ein Highlight. Wir waren natürlich wieder in Familie dort.

Sportlich gesehen lief es anfangs fantastisch. Die Sektionen spulten wir ab als hätten wir sie.

Die Differenzialsperre

Wir sind angesprochen worden, ob wir wirklich nicht eine ''on Board'' hätten. Nein, haben wir nicht !!! Ich schreibe so intensiv auch nur noch das letzte Mal darüber, weil es langsam wie heulen klingt. Eins ist aber klar. Aus Gesprächen mit der Konkurrenz kommt immer von dehnen der Hinweis, ''Sperre wird total überbewertet'' , die eine haben. Abgesehen davon will sie jeder --- warum eigentlich ?

Wir sind sechs Sektionen super unterwegs gewesen. Wir haben uns in zwei Sektionen, die komplett als Verschränkungskurs ausgelegt waren, durchgemogelt, dass es nur so gekracht hat. Es hat alles gestimmt. Wir haben immer genau diesen Impuls gehabt, den wir brauchten, um weiter zu kommen. Immer ist in der Situation, in der es knapp wurde wieder mal ein Rad auf den Boden gekommen, was für den dezenten Vortrieb reichte, um durch das nächste Tor zu fahren.

In die andere Richtung, im zweiten Teil des Tages, war es genau diese Sektionen 7, in die andere Richtung, die uns das Genick brach.

Wir sind regelrecht gegen Wände gefahren. Rücksetzer, etwas Anlauf, reicht wieder nicht, mehr Anlauf, wieder fest. Das auch an Stellen, wo du denkst, da stehen ein paar Tore mitten auf der Wiese.

Also mit Grawums ---, Auto schaukelt durch die Verschränkung und reist mit der Dachkante oder den Seitenfenstern die Kugeln links und rechts nur so runter. Da haben wir unserem Namen wieder mal alle Ehre gemacht.

Die Konkurrenz ? Entweder man drückt den Knopf '' Lock'' oder es geht gleich automatisch.

Das wollen wir auch !!!

So nun Schluss mit heulen und versprochen, das war das letzte Mal, das wir dieses Thema so laut zum Aufhänger machen, weil,

wir nämlich ganz dicht hinter den anderen mit unseren Punkten stehen und uns gar nicht schämen müssen. --- Haltet Euch fest ---, irgendwann haben wir auch so'n Ding.

Ergebnis

  Platz 5 von 7 Teilnehmern in unserer Klasse und davon der erste Pajero, ist nicht das Schlechteste.

Pasewalk bietet aber mehr als Offroad. Pasewalk hat Stimmung und ist Familientauglich. Und so haben wir ein paar Impressionen eingefangen. Bis zum nächsten Lauf. 






Wir hatten eine Fußball - Life - Übertragung des Viertelfinalspiels der deutschen Nationalmannschaft. Public Viewing für Fam. S. mit ohne Bild !

Keiner hatte deswegen Zeit für den Wachschutz. Zum Glück gab es noch warme Holzkohle auf dem Grill.



   Junikäfer fangen war schon zu Elternzeiten populär.   Unsere Kinder haben auch noch Spaß dabei. Die Ausbeute waren 17 Stück, welche natürlich wieder frei gelassen wurden.

Bis dahin war alles noch in Ordnung, dann kam das Unheil über uns.


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Nach der Sommerpause sollte es in Dielow weitergehen. Leider ist dieser Lauf abgesagt worden. 

Um so mehr freuten wir uns auf Rüdersdorf, zumal ein tragisches Ereignis dieses Jahr die komplette Veranstaltung in Frage stellte.

  Großes Lob an die Verantwortlichen, dass es doch möglich gemacht wurde !

Am 01.09.2012 fand nun der Lauf in Rüdersdorf nach der Sommerpause statt.    

Sibbi hat mitgeholfen unseren Undertaker einen Berg hinab durch 3 Tore RÜCKWERTS zu lotsen ohne das eine Kugel fiel.

In der letzten Sektion haben wir es mit nur zwei Rücksetzern durchgeschafft.

Stöpsel war mächtig stolz auf seinen Beifahrer , Sibbi !

Das ein Abbruch in der vorletzten Sektion, das Ergebnis miserabel erscheinen lässt, täuscht ein wenig über den wirklichen Verlauf des Tages hinweg. Den Berg rauf ging es nicht ruhig, nicht schnell und auch eine alternative Anfahrt konnte das Unheil nicht abwenden. Damit waren die drei Versuche zu Ende.

Nun hat es Stöpsel eben auch mal erwischt und wir reihen uns, in eine nicht kleine Gruppe von Abbrechern, an diesem Tag ein.

 ''selavie''

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15.09.2016 Basdorf

Nun ist auch der letzte Lauf in Basdorf gelaufen.    An diesem Tag sollte uns eine Lektion erteilt werden.  Stöpsel hat es ja bis zu Rüdersdorf durch die Neueinsteiger bis in die Serie ohne jemals einen Abbruch zu haben geschafft. 

Diese Glücksserie ist wohl in Rüdersdorf zu Ende gegangen und ist hoffentlich nach Basdorf wieder da.   Gleich zwei mal ist Stöpsel hängen geblieben.   Einmal durch einen schweren Fahrfehler. Wir sind auf einem Kamm aufgesetzt und stehen geblieben. Nicht so schlimm, rückwärts, noch mal Schwung holen und rüber ist angesagt.   Ja, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. Stöpsel hat zu sehr an das Tor gleich hinter dem Berg gedacht und zu früh das Gas weggenommen. In der Angst da hinter eine Stange zu treffen. So ist es ein Aufsetzer geworden, aus dem es kein vor und zurück mehr gab.



   Da es das letzte Tor war, ist es ein noch relativ preiswerter Abbruch gewesen.   Es sollte aber noch schlimmer kommen in der Abschlusssektion. Unser Undertaker hat sich in einem Sandloch einfach nicht mehr fahren lassen. Er hat sich auf der Stelle nur noch eingegraben. Im Nachhinein war der Versuch das Tor rückwärts anzufahren bestimmt nicht die schlauste Variante. Was soll's, im Nachhinein ist man immer schlauer.


Am Anfang des Tages hatte Heinz uns bekannt gegeben, dass die Sektionen der Serie sonst von Verbesserten gefahren wurden. Der zunehmende Anspruch an die Fahrzeuge durch das Gelände stellt unseren Oldtimer vor immer schwerer zu meisternde Aufgaben. Während vor Jahren die technische Ausstattung und die Fahrwerke der Fahrzeuge ohne Tuning und Aufrüstung noch eher spartanisch waren, ist heute in vielen Fahrzeugen alles serienmäßig ''on Board'' was man braucht, um im Gelände vorwärts zu kommen. Die Strecken werden anscheinend den wachsenden Möglichkeiten der Fahrzeuge angepasst. Die Frage ist schon, warum diese Mitstreiter nicht eher in den Verbesserten starten, als sich in der Serie zu langweilen.

Unsere Aufgabe ist klar. Wir können nur durch technische Aufrüstung konkurrenzfähig bleiben. Stöpsel hat da auch schon was klingeln hören und freut sich wie ein kleines Kind auf seinen Geburtstag.

Was allerdings nicht vergessen werden darf beim Ergebnis dieses Jahr ist, Stöpsel und Sibbi fahren ohne Sperre in der Serie immerhin schon mit. Sibbi ist mit 13 Jahren Beifahrer und wir waren in Basdorf immer noch nicht letzter. (Schmunzel)

So siedeln wir uns im hinteren Mittelfeld an und haben das Jahresziel mit Augenzwinkern erreicht. Wir haben Respekt erhalten und tolle Fahrten gemacht, auf die wir ehrlich stolz sind.


Wir haben eine super Saison 2012 gehabt und bereiten uns nun in aller Ruhe auf das nächste Jahr vor.